Achtung: Derzeit vermehrt "Enkeltrick"- und Callcenter-Betrüger aktiv!
Aktuell kommt es im Bereich Bruck i.d.OPf. vermehrt zu Anrufen von "Enkeltrick"- bzw. Callsenter-Betrügern. Bitte seien Sie besonders vorsichtig!
Da ältere Bürgerinnen und Bürger in das Visier geraten, geben Sie diese Information bitte auch an besonders gefährdete Personen in Ihrem Familien- und Bekanntenkreis weiter.
Bei auffällligen Anrufen wenden Sie sich bitte an die Polizeistation Nittenau:
Brucker Straße 18
93149 Nittenau
Tel.: 09436 / 903 893-0
Mehr Informationen zu "Enkeltrick", Schockanruf usw.
Bei dem sogenannten Callcenter- bzw. Enkeltrickbetrug handelt es sich um perfide Maschen am Telefon, bei denen weltweit agierende Täter ihre Opfer, insbesondere Seniorinnen und Senioren, mit ausgeklügelten Geschichten und psychologischen Tricks täuschen und dazu bringen, hohe Geldbeträge und Wertgegenstände zu übergeben. Die Betrugsmaschen werden immer raffinierter und vielfältiger. Obwohl die umfangreiche Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit Wirkung zeigt und die Fallzahlen rückläufig sind, bleibt der finanzielle Schaden enorm. Besonders alarmierend: Viele Opfer verlieren ihre gesamten Ersparnisse.
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Tipps:
- Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen Sie bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
- Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
- Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
- Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
- Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
- Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen.
Die Polizei Bayern hat umfassende Informationen zum Thema zusammengestellt. Über den nachfolgenden Link gelangen Sie direkt zur Website.